So setzt sich unser Preis für
eine Tonne CO₂ zusammen



Immer mal wieder fragt ihr uns, wie der Preis entsteht, den ihr am Ende für eine stillgelegte Tonne bezahlt. Und warum ändert er sich in Abständen immer wieder?

Compensators kauft zu einem bestimmten Zeitpunkt eine größere Menge an Verschmutzungsrechten an der EU-Zertifikatebörse ein. Weil der Preis seit unserem Relaunch im September deutlich angestiegen ist, zahlt ihr jetzt bei uns auch deutlich mehr für eine stillgelegte Tonne. Anfangs lag der Preis noch bei rund 25 Euro, jetzt ist er bei mehr als 45 Euro angekommen. Wir sehen das mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Zum einen wollen wir schließlich zusammen den Preis nach oben treiben, andererseits bedeutet es für euch, dass es schwerer wird, den Preis für eine Tonne zusammenzukratzen.  

Berechnung des Preises pro Tonne

Aber wie kommt es jetzt zum finalen Compensators-Preis, den ihr auf unserer Website seht? Aktuell bieten wir die Stilllegung für 46,37 Euro pro Tonne an. Diese Zertifikate haben wir Anfang März für 38,19 Euro pro Stück gekauft. Für jedes Zertifikat ist Mehrwertsteuer zu zahlen, was den Compensators-Preis um 7,26 Euro anhebt. Zusätzlich zahlen wir für jede Spende einen relativen Betrag, ca. 1 Euro, an unsere Zahlungsdienstleister Betterplace, stripe und PayPal.

Für diese Kosten haben wir bisher noch keine günstigere Alternative gefunden, die wir mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit derzeit stemmen könnten.

Kosten für Personal fallen bei der Kompensation nicht an, weil alle Mitglieder bei Compensators ehrenamtlich arbeiten. Dadurch können wir eure Spende voll und ganz in den Klimaschutz investieren!

Die 46,37 Euro bleiben so lange als Preis bestehen, bis ihr die von uns vorfinanzierte Menge an Zertifikaten stillgelegt habt. Wenn der Vorrat zu Ende geht, kaufen wir mehr Zertifikate, der Preis verändert sich ein wenig je nach aktuellem Kurs und alles beginnt von vorn.

Die ebenfalls wichtige Spende an den Verein

Kosten, die in der allgemeinen Vereinsarbeit anfallen, decken wir aus den Vereinsbeiträgen oder aus den nicht zweckgebundenen Spenden an Compensators. Viele wissen nicht, dass auch diese Spenden für unsere Arbeit wichtig sind. Mit dem Geld finanzieren wir nämlich unter anderem die Einkäufe vor. Je mehr Spenden also nicht nur in Zertifikate fließen, sondern auch an den Verein, desto mehr Spielraum bekommen wir, um einen größeren Vorrat an der Zertifikate-Börse einzukaufen. Auch Kampagnen und kleinere Aktionen, die wir in Zukunft planen, möchten wir dann aus diesen Spenden bestreiten.

Wenn ihr also noch ein paar Euro übrig habt nach der Kompensation, dann klickt im Spendenformular einmal auf das Feld “Spende an den Verein”. Jeder Betrag hilft Compensators, euer und unser Ziel noch schneller zu erreichen:

Der Industrie Verschmutzungsrechte wegzukaufen und eine immer lautere Stimme im Kampf für eine ambitioniertere Klimapolitik Deutschlands und der Europäischen Union zu werden.

1 Antwort auf „So setzt sich unser Preis für
eine Tonne CO₂ zusammen“

Leela Haacker sagt:

Guten Tag,
wir überlegen, ein Zertifikat an unseren Geschäftsführer zu verschenken. Könntet Ihr uns bitte einmal Preise aufzeigen und erklären, wie genau die Durchführung ist?
Vielen Dank und Grüße von
Leela Haacker

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